Instrumentenfamilie und Spielweise
Der portugiesische Einwanderer João Fernandez brachte 1879 die Braguinha, ein lokales Instrument von Madeira, nach Hawaii. Dort bekam das Instrument den Namen Ukulele "hüpfender Floh", was den Eindruck der sich schnell über das Griffbrett bewegenden Finger wiedergeben soll. Von Hawaii, das seit 1959 Bundesstaat der Vereinigten Staaten ist, kam die Ukulele nach Nordamerika und von dort wieder zurück nach Europa.
Die aus Holz gefertigte Ukulele gehört zur Familie der Zupfinstrumente, da der Ton durch zupfen oder schlagen der über einen Klangkörper gespannten Saiten entsteht. Die oberste Saite ist oft höher gestimmt als die mittleren Saiten, das verleiht der Ukulele den unverwechselbaren "exotischen" Klang. Es gibt verschieden grosse Modelle: Sopran-, Konzert-, Tenor-, Bariton- und Bassukulele. Die am weitesten verbreitete ist die Sopran-Ukulele.

Klang
Die Ukulele klingt hell, silbern und hat einen eher zarten Klang, der jedoch durch unterschiedliche Anschlagarten effektvoll verändert werden kann.

Musikstile
Die Ukulele wird im Pop-, Rock-, Blues- und der Volksmusik gespielt.

Ensembles, Bands und Orchester
Die Ukulele kann solistisch, in einer Band oder einem Zupforchester gespielt werden.

Einstieg
Durch die kindergerechte Grösse der Ukulele kann der Unterricht bereits im Kindergartenalter beginnen.

Kosten Instrument
Miete: lohnt sich wegen dem tiefen Verkaufspreis nicht
Kauf: Schülerinstrumente ab CHF 60.00, Instrumente für Fortgeschrittene ab CHF 450.00
Die Lehrperson steht bei der Auswahl des Instruments gerne beratend zur Verfügung.

Kontakt

Musikschule Weinland Nord
Dorfstrasse 3
8447 Dachsen

Tel: +41 52 659 60 00
Mo - Do 09.00-11.00 Uhr
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